Homepage des SV Hötensleben - 1990-1992

 

  Der Hötensleber Fußball von 1990 bis 1992

Das Spieljahr 1990/91
Dem Dreizehner-Feld in dieser Spielklasse gehörten in der Saison 1990/91 neben dem Aufsteiger Hötensleben auch Erdgas Salzwedel, Magdeburger SV, Schönebecker SC, SV Salzwedel/Britz, Einheit/Empor Burg, Kali Wolmirstedt, SV Groß Santersleben, Stahl Ilsenburg, 1919 Irxleben, Handwerk Magdeburg, Saxonia Tangermünde und Stahl Blankenburg an.

Hötensleben schafft Aufstieg in die Bezirksoberliga
Der Vollzug der deutschen Einheit und die damit verbundene Rückkehr zur Struktur der Bundesländer bedingte auch im neu gegründeten Fußballverband des Landes Sachsen-Anhalt umfangreiche Veränderungen im Spielklassensystem. Für den Aufstieg in die ab dem Spieljahr 1991/92 neu installierte Bezirksoberliga konnten sich die Mannschaften qualifizieren, die nach dem Abschluss der Meisterschaft in der Bezirksliga auf den Plätzen 1 bis 8 einkamen. Der SV Hötensleben erreichte mit 28:20 Punkten (44:45 Tore) den 4.Tabellenplatz und erwarb damit das Aufstiegsrecht in die Bezirksoberliga

Ein besonderer Fußballabend im September 1991
Horst Danisch, Werner Wöhlbier und Dieter Busch (Oschersleben) hatten die Idee, doch einmal ein Spiel der Sonderjugend-Mannschaften der 1950er Jahre von Hötensleben und Oschersleben zu organisieren. Beide Teams hatten sich damals oft heiße Kämpfe geliefert und viele Spieler aus ihnen standen sich später auch in den Männermannschaften als Kontrahenten gegenüber. Die Festwoche zu den Feierlichkeiten „950 Jahre Hötensleben“ bot den passenden Rahmen für eine solche Begegnung, die an einem schönen Freitagabend im „Glück-auf-Stadion“ zur Austragung kam. 700 Zuschauer waren Zeuge eines Spieles, das einen gehörigen Hauch von Nostalgie unter den Spielern und Zuschauern verbreitete. Die Aktiven auf dem Rasen gingen mit sichtlichem Spaß ins Spiel und auch den Besuchern rund um die Barrieren machte das Ganze Vergnügen.

Diesmal etwas gemächlicher
Auf dem Spielfeld ging es natürlich langsamer zu als in den Begegnungen vor vier Jahrzehnten. Aber die individuelle Klasse und der arteigene Stil der meisten Spieler war nach wie vor unverkennbar. Dieter Busch agierte bei den Oscherslebern als erstklassiger Abwehrorganisator, Willi Taraba war ein zuverlässiger Torwart, Dieter Hustedt und Richard Riediger starke Verteidiger, die auch in die Offensive gingen. Klaus Peter und Hans Mock kurbelten unermüdlich im Mittelfeld und vorn suchten Ralf Brandes, Wilfried Schmidt, Karl-Heinz Schädler, Joachim Hermann, Otto Fricke und Werner Schulze die Lücken oder spielten auf der Position, auf der sie gerade gebraucht wurden.